Chancengleich gesund aufwachsen in Mecklenburg-Vorpommern

Das bei der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung angesiedelte Projekt „Chancengleich gesund aufwachsen in Mecklenburg-Vorpommern im Setting Kindertagesstätte“, initiiert im Rahmen der Umsetzung der (Kinder-) Gesundheitsziele des Landes, wurde im Dezember 2007 (vorläufig) beendet. Das Ministerium für Soziales und Gesundheit förderte das Modellprojekt.

Seit Juni 2006 arbeitete die LVG MV, vertreten durch die Projektkoordinatorin Kathrin Dietz, mit drei Kindertagesstätten des Landes Mecklenburg-Vorpommerns zusammen, um Prozesse settingorientierter Gesundheitsförderung in den jeweiligen Kitas in Gang zu setzen.

Die Beteiligten wurden für die Arbeit im Setting-Ansatz sensibilisiert und bestärkt, selbstorganisiert in (und mit) ihrem Setting zu arbeiten. Gleichzeitig wurden Multiplikationsmöglichkeiten erarbeitet: Die Zielgruppe - Erzieherinnen und Grundschullehrerinnen - erhielten u.a. in praxisnahen Workshops Anregungen, wie sie ein Setting-Projekt in ihrer Einrichtung umsetzen können: Welche Schritte gehe ich zuerst? Was brauche ich alles?

Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse des Projektes stellen eine fundierte Basis für die Weiterarbeit der LVG MV im Bereich Chancengleich gesund aufwachsen in Mecklenburg-Vorpommern dar.

 

Projektweiterführung "Gesunde Kita durch Partizipation"

In der bisherigen Arbeit im Bereich Kindergesundheit hat sich gezeigt, dass die Beteiligung der Menschen an gesundheitsfördernden Prozessen grundlegend für eine nachhaltige Veränderung ist. Aus diesem Grund startete am 1. Juli 2008 das Projekt „Gesunde Kita durch Partizipation“ als Weiterführung des Projektes "Chancengleich gesund aufwachsen in Mecklenburg-Vorpommern im Setting Kindertagesstätte". Gefördert wurde dieses Vorhaben bis Dezember 2008 vom Ministerium für Soziales und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern.


In einer Modell-Kita aus Schwerin, wurden in Zusammenarbeit mit den Erzieher/innen der Einrichtung Methoden und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet, die eine Teilhabe der Kinder, ihrer Eltern sowie der beteiligten Erzieherinnen am Kitaalltag stärken. Gleichberechtigte Partizipation aller Beteiligten ist ein grundlegender Baustein der Gesundheitsförderung. Gleichzeitig ist sie Grundlage jedes demokratischen Werteverständnisses und Basis für die Entwicklung des gesellschaftlichen Engagements. Vorangegangene Expertinneninterwiews mit Erzieherinnen aus zwei weiteren Einrichtungen boten eine hervorragende Grundlage für die Konzeption des Projektes.

Die erarbeiteten Handlungsmöglichkeiten und die Erfahrungen der Modell-Kita werden derzeit in Form von Fortbildungsmodulen zusammengeführt, die anschließend Schritt für Schritt flächendeckend ins Land getragen werden sollen.
Dies ist ein erster Schritt, das Thema Partizipation in der Kita verstärkt zu vertreten und in die Öffentlichkeit zu tragen.

 

Ansprechpartnerin: Die Koordination des Projektes oblag Anika Skirl, Gesundheitsförderin und -Managerin B.A. (FH).

 

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