Setting Kommune

„Gesunde Städte und Gemeinden sind attraktive Orte zum Wohnen und Arbeiten. Gesunde Bürgerinnen und Bürger sind zufriedene Bürgerinnen und Bürger, Wählerinnen und Wähler. Gezielte Gesundheitsförderung hilft den Kommunen auf lange Sicht Kosten zu sparen.“, heißt es schon 1995 in einer Broschüre der Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e.V.

Die Anfänge kommunaler Gesundheitsförderung gehen allerdings auf das Jahr 1986, der Verabschiedung der Ottawa Charta durch die WHO, zurück. Die Kommunen werden hier erstmals zur Gestaltung gesundheitsförderlicher Rahmenbedingungen aufgerufen, innerhalb derer die Menschen von jung bis alt entsprechend ihren Bedürfnissen und Wertevorstellungen leben, lernen und arbeiten können. Damit einher geht, dass den Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung ermöglicht werden soll, das sie zur Stärkung ihrer Gesundheit befähigt.

Unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen zu aktivieren und zu eigenverantwortungsbewussten gesundheitlichem Verhalten zu motivieren, erfordert die Entwicklung geeigneter Kooperationsstrukturen. Die damit verbundene Zielstellung gemeindenaher Gesundheitsförderung bedingt effiziente bürgernahe Gemeinschaftsarbeit aller Institutionen des Gesundheitswesens, der gesundheitsfördernden Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen sowie aller anderen Einrichtungen, deren Aktivitäten die gesundheitlichen Belange der Bevölkerung beeinflussen. Deshalb arbeitet die LVG in enger Kooperation mit den Regionalen Arbeitskreisen Gesundheitsförderung zusammen und gibt ihnen eine gemeinsame Plattform der überregionalen Zusammenarbeit, des fachlichen Austausches und der Weiterbildung.

Netzwerkkonferenz "Bewegung für Jung und Alt"

"Jeder Tag bewegt" lautet das Motto des neu eingerichteten Zentrums für Bewegungsförderung Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Diese Vernetzungsstelle wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Aktionsplanes IN FORM. Die Vernetzungsstelle möchte Menschen, insbesondere im hohen Alter dazu anregen, sich im Alltag mehr zu bewegen.

Vor diesem Hintergrund fand am 09. Oktober 2009 in Schwerin die Netzwerkkonferenz „Bewegung für Jung und Alt – Traum oder Realität?" in Kooperation mit der AOK Mecklenburg-Vorpommern statt.

ExpertInnengespräch

Unter dem Titel „Stabilisierung der Gesundheit älterer Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern" veranstaltete die LVG am 30. September 2009 in Rostock ein ExpertInnengespräch.

Der Dialog des Zentrums für Bewegungsförderung und des Regionalen Knotens "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" zum Handlungsfeld Altern und Gesundheitsförderung - in Kooperation mit Vereinen, Verbänden und Arbeitsgruppen sowie politischen Strukturen - stand u.a. im Mittelpunkt der Veranstaltung.

In Kürze werden Sie hier eine Dokumentation der Veranstaltung finden.

 

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