
Chancengleich gesund aufwachsen in Mecklenburg-Vorpommern
Die Gesundheitskonferenz begrüßt die Initiative, Kindergesundheitsziele für das Land Mecklenburg-Vorpommern zu vereinbaren.
Dabei soll das im bundesweiten Prozess www.gesundheitsziele.de formulierte Gesundheitsziel "Gesund aufwachsen, Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung" aufgegriffen und landesspezifisch umgesetzt werden.
Die dazu für Mecklenburg-Vorpommern entwickelten vier Gesundheitsziele zur Gesundheitsförderung sollen mit höchster Priorität in Kindertagesstätten, Schulen, Familie und Freizeit realisiert werden. Die Belange sozial benachteiligter Kinder sind dabei besonders zu berücksichtigen. Deshalb werden interdisziplinäre und über den Gesundheitsbereich herausreichende Präventionskonzepte, die auch die gesundheitliche Kompetenz der Eltern stärken, in folgenden Zielbereichen entwickelt:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Kindergesundheitskonferenz erklären ihre Bereitschaft, im Rahmen ihres Verantwortungsbereiches diese Ziele zu unterstützen. Zugleich sind alle zuständigen Akteure, Multiplikatoren und Kooperationspartner im Gesundheits-, Sozial-, Bildungs- und Jugendbereich aufgerufen, die Ziele durch die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen.
Die Kindergesundheitskonferenz fordert die Landesregierung und den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern auf, diese Gesundheitsziele zu unterstützen und ihre Umsetzung durch die Berücksichtigung besonders bei gesetzgeberischen und förderpolitischen Entscheidungen zu befördern.
Darüber hinaus wurden von Expertinnen und Experten des Gesundheitswesens sechs Gesundheitsziele entwickelt, die die gesundheitliche Vorsorge und die Gesundheitsversorgung in unserem Land in folgenden Zielbereichen verbessern sollen:
Alle gesundheitspolitischen Akteure und die Landesregierung werden gebeten, die Umsetzung dieser wichtigen Zielbereiche ebenfalls zu unterstützen.
Die Tätigkeit der Expertinnen und Experten soll in Arbeitsgruppen kontinuierlich fortgeführt werden. Dabei sollen die vorgeschlagenen Ziele, Teilziele und Maßnahmen weiter konkretisiert und ein Stufenplan zur Umsetzung erarbeitet werden.
Das Sozialministerium wird gebeten, in enger Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung und weiteren dafür notwendigen Partnern den gesamten Prozess Gesundheitsziele auch zukünftig zu moderieren und zu koordinieren.
Die Kindergesundheitskonferenz weist darauf hin, dass dieser Prozess langfristig angelegt werden muss und deshalb flexibel und für Mitwirkende offen zu gestalten ist.
Die bei der Konferenz vorgestellten Ziele, Teilziele und Maßnahmenvorschläge werden der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
(Die Broschüre "Umsetzung der Gesundheitsziele für Kinder und Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern" finden Sie unter www.sozial-mv.de unter Publikationen zum downloaden.)